AG Blumenküche

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Schülerinnen und Schüler der Flattich-Schule und der Gottlieb Rühle Schule Mössingen haben seit September 2013 das Nachmittagsprogramm von Senioren im Mössinger Pflegeheim "Blumenküche" mitgestaltet. Ein halbes Jahr lang traf sich die Gruppe jeden Montagnachmittag in der Schule, um den Nachmittag vorzubereiten und Erfahrungen nachzubesprechen. Dann ging man gemeinsam ins Pflegeheim um dort mit den Bewohnern zu spielen, zu basteln, sich zu bewegen.

Für die Schüler war das Ziel, in einen generationenübergreifenden Austausch zu kommen und zu erkennen, wie sie anderen helfen können und dabei ihre eigenen Stärken im Hinblick darauf kennen lernen. Zudem bot die AG den Schülern eine Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit im Seniorenheim zu bekommen.

Die Schülerinnen und Schüler konnten durch die aktive Teilnahme einen Qualli-Pass (Auszeichnung über Tätigkeiten für die Bewerbungsmappe) erwerben.

Verantwortliche Lehrerin war unsere Referendarin Rosanna Döllinger, die das Projekt im Rahmen ihrer Ausbildung als Referendarin an der Flattich-Schule durchführte.

Fotos zum Projekt

Hier die Erfahrungsberichte der Schülerinnen:

  • Mir hat gefallen, als alle [Senioren] über sich erzählt haben und wir über uns. Das „Mensch-Ärgere-Dich Nicht“ spielen war anstrengend. Manche wussten nicht, wann sie dran kommen und konnten nicht mehr so gut würfeln.
  • Ich fands gut mit den alten Leuten zu chillen und zu reden. Was ich doof fand war, dass die während des Spiels nicht die Regeln befolgt haben. Aber sonst fand ich es gut. Das besondere war mit Freunden und allen Mädchen ins Altersheim zu gehen.
  • Also ich fand es witzig. Was ich nicht gut fand war, dass die Leute nicht gut spielen konnten. Und die haben nicht gehört, das hat voll genervt. Aber trotzdem war es schön.
  • Mir hat es gefallen, dass wir bedienen durften (Kaffee und Kuchen). Mir hat nicht gefallen, dass man immer alles wiederholen musste!!! Aber es war schön.
  • Was ich gut fand war, wo wir gesungen haben. Das hat Spaß gemacht. Ein paar Leute haben mitgesungen, das fand ich gut. Oder wo wir gebacken haben. Das war sehr schön zu helfen. Was ich nicht gut fand war das Spielen. Manche haben den Würfel nicht in die Hand genommen.
  • Also ich fand das nicht gut, dass die alten Leute nicht spielen konnten, das hat genervt. Ich habe immer mit denen gelacht, das war gut und mit ihnen zu reden. Es hat mir Leid getan, wenn die nicht so gut reden konnten.