Inklusion

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Inklusion

Das Land Baden-Württemberg folgte den Empfehlungen des Expertenrates vom Sommer 2010.

Die Sonderpädagogik konzentriert sich nach dem Subsidaritätsprinzip auf junge Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen, die ohne dieses spezifische Angebot hinter ihren Lernmöglichkeiten bleiben würden. Sonderpädagogik findet somit an allgemeinen Schulen und Sonderschulen statt. Sonderschulen sollen sich zu Bildungs – und Beratungszentren in ihrer Region weiter entwickeln.

Folgendes Strukturbild wird zugrunde gelegt:

inklusion

Kinder und Jugendliche mit Anspruch auf ein sonderpädagogischen Bildungsangebot können also in einer Grundschule oder in einer Sonderschule beschult werden.

Besteht ein Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot, stehen die Eltern vor der schwierigen Entscheidung, an welcher Schule dieser Anspruch eingelöst werden soll. Im Rahmen einer Bildungswegekonferenz erhalten sie eine ausführliche Beratung durch den Sonderpädagogen, bei der Aussagen über den Umfang des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs getroffen und mit dem vor Ort vorhandenen Angebot verglichen werden. Auf der Grundlage dieser Beratung entscheiden die Eltern über den Lernort.

Im Schuljahr 2016 – 2017 kann die Flattich-Schule 125 Wochenstunden für inklusive Beschulung der insgesamt 50 Kinder  zur Verfügung stellen.