Schulradio

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Das Projekt

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, zweimal pro Schuljahr eine einstündige Radiosendung zu produzieren. Dabei werden alle Beiträge von den Schülerinnen undkopfhoerer klein Schülern selbst entwickelt und aufgenommen. Sie überlegen sich die Themen, führen Interviews, Reportagen und Umfragen durch.
Auf Sendung
Jede Sendung erhält einen eigenen Themenschwerpunkt. So setzte sich das Radioteam bereits mit den Themen Hip-Hop, Gewalt in Mössingen oder den eigenen Traumberufen auseinander. Sind die Umfragen, Interviews und Reportagen aufgenommen und geschnitten werden sieauf eine Cd gebrannt. Mit diesen fertigen Beiträgen sowie der ausgewählten Lieblingsmusik geht es dann zum freien Radio „Wüste Welle" nach Tübingen. Das Schulradioprojekt kann dort zwei- dreimal pro Jahr auf freien Sendeplätzen senden. Die einzelnen Sendungen bestehen somit aus vorproduzierten Beiträgen, ausgewählter Musik und Livegesprächen im Studio. Gesendet wird immer eine Zeitstunde.
Kooperation mit dem freien Sender Wüste Welle
Die Radiogruppe kooperiert regelmäßig mit dem freien Sender „Wüste Welle". Die erfahrenen Reporter ermöglichen den Schülerinnen interessante Reportagen und Interviewpartner. Neben Einblicken in die redaktionelle Arbeit eines richtigen Radiosenders bekommen die Schülerinnen und Schüler viele hilfreiche sprachliche und technische Tipps. Im Programm von „Wüste Welle" bekommt die Radio-AG zwei bis dreimal pro Jahr die Möglichkeit, auf freien Sendeplätzen live zu senden.
Redaktionelle Arbeit
Das Radioprojekt trifft sich einmal pro Woche für zwei Stunden. Es wird besprochen, welche Beiträge gemacht werden, es wird aufgenommen und geschnitten.Die einzelnen Beiträge, wie z.B. Interviews und Umfragen in der Stadt, werden dann unter der Woche nachmittags gemacht. Hierzu kommen die Schülerinnen auch gerne freiwillig.
Ziele des Radioprojekts
1.Steigerung des Selbstwertgefühls: Im Radio kann ein erfolgreiches Ergebnis vorgestellt werden, auf das man stolz ist. Ein Misserfolg wird durch die Vorproduktion und professionelle Begleitung der Sendung vermieden.
2.Kommunikation: Die Schülerinnen lernen in der Öffentlichkeit höflich auf fremde Menschen zuzugehen, mit ihnen zu sprechen und ihnen zuzuhören.
3.Sprachliche Förderung: Bei Radiobeiträgen müssen zusammenhängende Texte formuliert, aufgeschrieben und ausgesprochen werden. Die Schülerinnen gehen teilweise zum ersten Mal krmischpultitisch mit ihrer eigenen Aussprache um.
4.Förderung sozialer Kompetenzen: Die Zusammenarbeit im Team erfordert von jedem sich mit seinen Stärken einzubringen sich aber auch mal zurückzunehmen. Alle Teilnehmerinnen kommen einmal in „unangenehme" Situationen, wie z.B. das Sprechen in ein Mikrofon. Sie lernen sich gegenseitig zu unterstützen und sich in solchen Momenten nicht auszulachen.
5.Umgang mit neuen Medien: Digitale Audiogeräte, PC und Mikrofon werden eingesetzt und der Umgang erlernt.
6.Entwicklung von Interessen: Viele Schüler unserer Schule neigen dazu ihre Freizeit mit Fernsehenoder "chillen" zu verbringen. Selten hört man von einem wirklichen und sinnvollen Hobby. Die Bedeutung einer sinnvollen Freizeitgestaltung ist jedoch unumstritten. Hier kann das Radioprojekt durch die Kooperation mit der „Wüsten Welle" dazu beitragen ein dauerhaftes Hobby zu entwickeln. Die „Wüste Welle" ist durch ihr Projekt „InTeRA" (integratives Radio) sehr daran interessiert, Jugendliche mit Migrationshintergrund für den Sender zu gewinnen.

In diesem Sinne... Bitte Ruhe, Aufnahme läuft!