Frühförderung

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Frühförderung an der Flattich-Schule
 

Allgemein
Die sonderpädagogische Frühförderung ist Bestandteil des Gesamtgefüges der Maßnahmen zur Frühbetreuung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder. Sie soll in enger Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten sowie anderen Einrichtungen und Diensten der Frühbetreuung direkte oder indirekte Auswirkungen einer vorliegenden Schädigung oder Behinderung auf die Entwicklung des Kindes durch sonderpädagogische Maßnahmen verhindern, mildern oder ausgleichen und den durch entwicklungshemmende Umstände drohenden Behinderungen entgegenwirken.
Das Angebot umfasst Diagnostik, Beratung von Eltern und Erzieherinnen, Einleitung von Therapien, Kooperation mit Ärzten und Frühförderstellen, Förderplanerstellung sowie Einzel-und Gruppenförderung und richtet sich an Kindergärten im Einzugsgebiet der Flattich-Schule.
Die Kindergärten werden durch einen Flyer sowie über Informationsabende an der Flattich-Schule über das Angebot informiert.
Frühförderung findet in den Kindergärten auf Anfrage von Eltern oder Kindergärtnerinnen mit Einverständnis der Eltern statt.

Ablauf
Anfragen kommen in der Regel über das Sekretariat. Dort meldet sich der Kindergarten, die Erzieherin, die unsere Beratung benötigt. Im Laufe der Jahre hat es sich so entwickelt, dass wir zu ca. 10 Kindergärten engeren Kontakt pflegen.
Die anderen Kindergärten unseres Einzugsbereiches (ca. 20 Kindergärten) nehmen bei Bedarf Kontakt mit der Frühförderstelle in Tübingen auf.
Die Eltern, die eine Beratung durch uns wünschen, melden sich bei den Erzieherinnen und unterschreiben eine Einverständniserklärung.
Zu Beginn einer Beratung steht immer ein Elterngespräch, in dem die Eltern uns ihren Auftrag schriftlich mitteilen und die Entwicklung ihres Kindes schildern. Es folgt eine diagnostische Phase von unterschiedlicher Dauer. Die Ergebnisse werden den Eltern mitgeteilt und notwendige Kontakte zu den Ärzten hergestellt. Die Kinderärzte möchten bei der Empfehlung von Therapien immer schriftlich informiert werden.
Einzelförderung durch uns ist möglich, wenn der diagnostische Bedarf nicht so groß ist.
Bei uns melden sich viele Eltern, die einen Bescheid von der ESU bekommen haben sowie Eltern von Kindern, die sich nicht sicher sind, ob die Schulreife bei ihren Kindern ausreichend vorhanden ist. Im gemeinsamen Gespräch mit den Erzieherinnen versuchen wir einen Weg für die Eltern aufzuzeigen.
Ziel unserer Frühförderung sollte eine frühzeitige Intervention bei entwicklungsverzögerten Kindern sein, um eine Sonderbeschulung zu vermeiden.

Hier finden Sie Anträge und Dokumente im pdf-Format zum Herunterladen und Ausdrucken:

Auftrag zur Beratung im Rahmen der Frühförderung

Information zum Datenschutz im Bereich der Frühförderung

Flyer zur Frühförderung